Sonntag, 26. Januar 2014

Kitty Kraus und Karla Black

Kitty Kraus und Karla Black - Die Doppelausstellung in der Kestner-Gesellschaft habe ich kürzlich besucht. Beide setzen sich mit Material auseinander, schaffen Installationen, die überraschen. Da wird ein ganzer Raum mit Klebefilm behängt und plötzlich scheint dieses einfache Büroutensil eine eigene Sprache, ja eine poetische Sprache zu entwickeln. Es wirft tanzende Lichtreflexe auf den Boden oder wirkt nahezu undurchdringlich wie ein klebriges Spinnennetz. (Karla Black) Oder wir begeben uns in einen Gang, fast lichtlos, aber eben nicht ganz. Was wir wahrnehmen ist ein Raum, der unsere Sinne täuscht. Oder auch nicht? Wird er nach hinten schmaler? Geht es tiefer? Wir es wärmer? (Kitty Kraus) Sprachlos machte mich eine Installation aus Fensterglas. Fraglität wird zum Nervenkitzel. Dabei liegt es einfach nur da, das flache Glas. Nein, so einfach nicht, sondern aufeinander abgelegt und - das ist das Überraschende - durch das eigene Gewicht gebogen. So einfach und doch so wirkungsvoll. (Kitty Kraus) Die Ausstellung läuft noch bis zum 02. März 2014.

Bitte hier entlang zur Ausstellung.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen